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Lernwelt Aufbau
Academy · Aufbau

Familie, Eigenheim, Hypothek und Vorsorgelücken im Griff.

30–55 Jahre

13 Artikel, 3 Rechner und 9 Begriffe, passend zu dieser Lebensphase. Kostenlos, ohne Anlageberatung.

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Inhalte

Was du hier lernst

Artikel

Alle Artikel für Aufbau

Fortgeschritten6 Min.

Familienfinanzen: Kinder, Teilzeit, Güterstand

Mit dem ersten Kind ändert sich alles, auch bei den Finanzen. Drei Themen, die Paare früh besprechen sollten, bevor sie teuer werden.

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Fortgeschritten6 Min.

Hypothek verstehen: Fest, variabel oder SARON?

Festhypothek ist Sicherheit mit Preis, SARON ist Markt mit Schwankung. Welche zu dir passt, hängt weniger vom Zins ab als von deinem Schlaf.

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Fortgeschritten6 Min.

Eigenheim finanzieren: Eigenmittel, Belehnung, Tragbarkeit

Drei Zahlen entscheiden, ob die Bank Ja sagt: 20 Prozent Eigenmittel, davon die Hälfte hart, und ein Drittel Tragbarkeit bei 5 Prozent Zins.

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Basis5 Min.

Dein persönlicher Inflationsindex

Die offizielle Teuerung misst einen Durchschnitts-Warenkorb — deiner sieht anders aus. Wer seinen persönlichen Inflationsindex kennt, sieht, was das Leben wirklich für ihn teurer macht.

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Fortgeschritten5 Min.

Güterrecht für Paare: Eigengut vs. Errungenschaft

Was vor der Ehe da war, bleibt bei der Person — was während der Ehe erarbeitet wurde, wird geteilt. Wer sauber dokumentiert, erspart sich viel Streit.

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Fortgeschritten4 Min.

Krypto im Portfolio: ja, aber wie viel?

Hoch volatil, grosse Chancen, grosse Schwankungen: Wie Krypto ins Gesamtbild passt — ohne Empfehlung, mit klaren Prinzipien.

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Fortgeschritten4 Min.

Diversifikation — warum Streuung zählt

Nicht alles auf eine Karte: Wie Streuung über Anlageklassen, Regionen und Währungen das Risiko senkt, ohne die Chancen zu begraben.

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Fortgeschritten5 Min.

Hypothek: amortisieren oder investieren?

Schulden abbauen oder Geld anlegen? Eine der meistdiskutierten Schweizer Finanzfragen — und warum es kein pauschales Richtig gibt.

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Fortgeschritten5 Min.

Vorsorgelücke berechnen

Die Differenz zwischen dem, was AHV und Pensionskasse liefern, und dem, was du zum Leben brauchst. Wer sie früh kennt, schliesst sie in Ruhe.

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Fortgeschritten5 Min.

Säule 3a: wann, wie viel, wo?

Die steuerbegünstigte Selbstvorsorge: Wer einzahlen darf, wie viel drin liegt — und worauf es bei Konto vs. Wertschriften ankommt.

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Basis5 Min.

Das 3-Säulen-System einfach erklärt

AHV, Pensionskasse, private Vorsorge: Drei Säulen bestimmen, wie du im Alter dastehst. So greifen sie ineinander.

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Basis4 Min.

Inflation — was sie mit deinem Geld macht

Bei 2% Inflation ist dein Geld in 10 Jahren rund ein Fünftel weniger wert. Der schleichende Kaufkraftverlust ist der unsichtbare Gegenspieler jedes Sparers.

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Basis4 Min.

Was ist Net Worth (Nettovermögen)?

Dein Nettovermögen ist die ehrlichste einzelne Zahl über deine finanzielle Lage: alles, was du besitzt, minus alles, was du schuldest.

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Rechner

Die passenden Rechner

Glossar

Begriffe, kurz erklärt

AHV
Die Alters- und Hinterlassenenversicherung ist die 1. Säule der Schweizer Vorsorge. Sie ist umlagefinanziert (die Erwerbstätigen von heute zahlen die Renten von heute) und sichert das Existenzminimum im Alter. Die Rentenhöhe hängt von Beitragsjahren und durchschnittlichem Einkommen ab — Beitragslücken reduzieren die Rente lebenslang.
BVG / Pensionskasse
Die berufliche Vorsorge (2. Säule): Angestellte ab einem Jahreslohn von rund CHF 22'000 sind automatisch versichert. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen Beiträge, das Guthaben wird individuell angespart. Der Vorsorgeausweis zeigt jährlich, welche Rente oder welches Kapital zu erwarten ist.
Diversifikation
Die Streuung des Vermögens über verschiedene Anlageklassen, Regionen und Währungen. Ziel: Kein einzelner Rückschlag trifft das Gesamtvermögen existenziell. Diversifikation senkt das Risiko, ohne systematisch Rendite zu kosten — Voraussetzung ist der Überblick über die tatsächliche Verteilung.
Eigenmietwert
Ein fiktives Einkommen, das Wohneigentümer in der Schweiz versteuern: der Betrag, den die eigene Immobilie bei Vermietung einbringen würde. Im Gegenzug sind Hypothekarzinsen und Unterhalt abziehbar. Diese Mechanik beeinflusst die Frage, ob sich Amortisieren steuerlich lohnt.
Errungenschaft & Eigengut
Die zwei Vermögenstöpfe im ordentlichen Schweizer Güterstand: Eigengut (vor der Ehe vorhanden, geerbt oder geschenkt) bleibt bei der Person. Errungenschaft (während der Ehe erarbeitet) wird bei Scheidung oder Tod hälftig geteilt. Ohne Dokumentation gilt Vermögen im Zweifel als Errungenschaft.
Inflation
Der allgemeine Anstieg der Preise — und damit der schleichende Kaufkraftverlust des Geldes. Bei 2% Inflation verliert Kontoguthaben in 10 Jahren rund einen Fünftel seiner Kaufkraft. In der Schweiz misst der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) die offizielle Teuerung; der persönliche Warenkorb kann davon deutlich abweichen.
Nettovermögen (Net Worth)
Alles, was du besitzt (Konten, Depots, Immobilien, Vorsorge, Sachwerte), minus alles, was du schuldest (Hypothek, Kredite). Die ehrlichste einzelne Kennzahl der persönlichen Finanzen — ihre Entwicklung über die Zeit zeigt, ob du Vermögen aufbaust oder abbaust.
Säule 3a
Die gebundene private Selbstvorsorge: Einzahlungen sind vom steuerbaren Einkommen abziehbar (Maximalbetrag aktuell rund CHF 7'000 für Angestellte mit Pensionskasse). Das Geld ist bis kurz vor der Pensionierung gebunden — Ausnahmen: Wohneigentum, Selbstständigkeit, Auswanderung. Beim Bezug fällt eine reduzierte Kapitalsteuer an.
Tragbarkeit
Die zentrale Regel der Schweizer Hypothekenvergabe: Die laufenden Kosten der Immobilie (kalkulatorischer Zins von meist 5%, Amortisation, Nebenkosten) dürfen rund einen Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Gerechnet wird bewusst mit dem hohen kalkulatorischen Zins — nicht mit dem aktuellen Marktzins.
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