
Academy · Aufbau
Familie, Eigenheim, Hypothek und Vorsorgelücken im Griff.
30–55 Jahre
13 Artikel, 3 Rechner und 9 Begriffe, passend zu dieser Lebensphase. Kostenlos, ohne Anlageberatung.
Kostenlos startenWas du hier lernst
Eigenheim finanzieren
Eigenmittel, Belehnung, Tragbarkeit: Was du vor dem Hauskauf wissen musst.
Artikel lesen →Hypothek verstehen
Fest, variabel, SARON: welche Hypothek passt zu deiner Situation?
Artikel lesen →Vorsorgelücke schliessen
Wie gross ist deine Lücke, und was kannst du heute noch tun?
Artikel lesen →Familienfinanzen
Kinder, Teilzeit, Güterstand: Finanzplanung für Paare und Familien.
Artikel lesen →Alle Artikel für Aufbau
Fortgeschritten6 Min.
Familienfinanzen: Kinder, Teilzeit, Güterstand
Weiterlesen →Fortgeschritten6 Min.
Hypothek verstehen: Fest, variabel oder SARON?
Weiterlesen →Fortgeschritten6 Min.
Eigenheim finanzieren: Eigenmittel, Belehnung, Tragbarkeit
Weiterlesen →Basis5 Min.
Dein persönlicher Inflationsindex
Weiterlesen →Fortgeschritten5 Min.
Güterrecht für Paare: Eigengut vs. Errungenschaft
Weiterlesen →Fortgeschritten4 Min.
Krypto im Portfolio: ja, aber wie viel?
Weiterlesen →Fortgeschritten4 Min.
Diversifikation — warum Streuung zählt
Weiterlesen →Fortgeschritten5 Min.
Hypothek: amortisieren oder investieren?
Weiterlesen →Fortgeschritten5 Min.
Vorsorgelücke berechnen
Weiterlesen →Fortgeschritten5 Min.
Säule 3a: wann, wie viel, wo?
Weiterlesen →Basis5 Min.
Das 3-Säulen-System einfach erklärt
Weiterlesen →Basis4 Min.
Inflation — was sie mit deinem Geld macht
Weiterlesen →Basis4 Min.
Was ist Net Worth (Nettovermögen)?
Weiterlesen →Die passenden Rechner
Begriffe, kurz erklärt
AHV
Die Alters- und Hinterlassenenversicherung ist die 1. Säule der Schweizer Vorsorge. Sie ist umlagefinanziert (die Erwerbstätigen von heute zahlen die Renten von heute) und sichert das Existenzminimum im Alter. Die Rentenhöhe hängt von Beitragsjahren und durchschnittlichem Einkommen ab — Beitragslücken reduzieren die Rente lebenslang.
BVG / Pensionskasse
Die berufliche Vorsorge (2. Säule): Angestellte ab einem Jahreslohn von rund CHF 22'000 sind automatisch versichert. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen Beiträge, das Guthaben wird individuell angespart. Der Vorsorgeausweis zeigt jährlich, welche Rente oder welches Kapital zu erwarten ist.
Diversifikation
Die Streuung des Vermögens über verschiedene Anlageklassen, Regionen und Währungen. Ziel: Kein einzelner Rückschlag trifft das Gesamtvermögen existenziell. Diversifikation senkt das Risiko, ohne systematisch Rendite zu kosten — Voraussetzung ist der Überblick über die tatsächliche Verteilung.
Eigenmietwert
Ein fiktives Einkommen, das Wohneigentümer in der Schweiz versteuern: der Betrag, den die eigene Immobilie bei Vermietung einbringen würde. Im Gegenzug sind Hypothekarzinsen und Unterhalt abziehbar. Diese Mechanik beeinflusst die Frage, ob sich Amortisieren steuerlich lohnt.
Errungenschaft & Eigengut
Die zwei Vermögenstöpfe im ordentlichen Schweizer Güterstand: Eigengut (vor der Ehe vorhanden, geerbt oder geschenkt) bleibt bei der Person. Errungenschaft (während der Ehe erarbeitet) wird bei Scheidung oder Tod hälftig geteilt. Ohne Dokumentation gilt Vermögen im Zweifel als Errungenschaft.
Inflation
Der allgemeine Anstieg der Preise — und damit der schleichende Kaufkraftverlust des Geldes. Bei 2% Inflation verliert Kontoguthaben in 10 Jahren rund einen Fünftel seiner Kaufkraft. In der Schweiz misst der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) die offizielle Teuerung; der persönliche Warenkorb kann davon deutlich abweichen.
Nettovermögen (Net Worth)
Alles, was du besitzt (Konten, Depots, Immobilien, Vorsorge, Sachwerte), minus alles, was du schuldest (Hypothek, Kredite). Die ehrlichste einzelne Kennzahl der persönlichen Finanzen — ihre Entwicklung über die Zeit zeigt, ob du Vermögen aufbaust oder abbaust.
Säule 3a
Die gebundene private Selbstvorsorge: Einzahlungen sind vom steuerbaren Einkommen abziehbar (Maximalbetrag aktuell rund CHF 7'000 für Angestellte mit Pensionskasse). Das Geld ist bis kurz vor der Pensionierung gebunden — Ausnahmen: Wohneigentum, Selbstständigkeit, Auswanderung. Beim Bezug fällt eine reduzierte Kapitalsteuer an.
Tragbarkeit
Die zentrale Regel der Schweizer Hypothekenvergabe: Die laufenden Kosten der Immobilie (kalkulatorischer Zins von meist 5%, Amortisation, Nebenkosten) dürfen rund einen Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Gerechnet wird bewusst mit dem hohen kalkulatorischen Zins — nicht mit dem aktuellen Marktzins.
Andere Lebensphasen
Die Lernwelt ist ein Vorschlag, kein Käfig. Eltern lesen bei den Kids mit, Teens lernen weiter.
Alle LernweltenVerstehen ist der erste Schritt.
Kostenlos startenFinutti vermittelt Wissen und gibt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Rechner zeigen reine Mathematik mit transparenten Annahmen — keine Empfehlung, keine Prognose.