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VermögendProfi7 Min. Lesezeit

Nachfolgeplanung: Unternehmen und Vermögen rechtzeitig übergeben

Eine Nachfolge braucht fünf bis zehn Jahre. Wer mit 60 beginnt, entscheidet unter Druck. Die drei Wege, die Steuerfragen und der Zeitplan.

Rund ein Drittel der Schweizer KMU steht in den nächsten Jahren vor einer Nachfolge. Viele Inhaber unterschätzen, wie lange der Prozess dauert und wie stark er mit der privaten Vorsorge verflochten ist. Das Unternehmen ist oft das grösste Vermögen der Familie und gleichzeitig das am wenigsten liquide.

Die drei Wege

  • Familienintern. Ein Kind oder ein Familienmitglied übernimmt. Emotional naheliegend, finanziell anspruchsvoll: Die Übernehmenden können den Marktwert selten bezahlen, die Geschwister erwarten Gleichbehandlung. Erbvorbezug, Darlehen und ein Erbvertrag gehören zusammen geplant.
  • Management-Buy-out. Bestehende Kader übernehmen. Sie kennen das Geschäft, haben aber meist wenig Eigenkapital. Üblich sind Verkäuferdarlehen, gestaffelte Kaufpreise und Earn-out-Modelle.
  • Verkauf an Dritte. Strategischer Käufer oder Investor. Höchster Preis, geringste Kontrolle über die Zukunft. Braucht ein vorbereitetes Unternehmen: saubere Zahlen, dokumentierte Prozesse, ein Geschäft, das ohne den Inhaber läuft.

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