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1987Global

Black Monday

Der grösste Ein-Tages-Sturz der Geschichte — ohne Rezession dahinter.

Auslöser

Am 19. Oktober 1987 fiel der Dow Jones an einem einzigen Tag um 22,6%. Auslöser waren keine fundamentalen Nachrichten, sondern computergesteuerte Verkaufsprogramme (Portfolio Insurance), die sich gegenseitig verstärkten — die erste maschinengetriebene Kaskade.

Verlauf

Der US-Markt verlor in der Spitze rund ein Drittel. Doch anders als 1929 folgte keine Bankenpanik und keine Depression — die Realwirtschaft blieb weitgehend intakt.

Dauer bis zur Erholung

Der Markt erreichte sein Vorkrisen-Hoch bereits knapp zwei Jahre später (1989) wieder. Wer nicht im Sturz verkaufte, hatte den Einbruch schnell wieder aufgeholt.

Was mit den Anlageklassen geschah

Gerundete historische Richtwerte (Höchststand zu Tiefpunkt). Keine Prognose — die nächste Krise trifft die Klassen anders.

Aktien−34%1.8 J.
Anleihen+5%kein Einbruch
Cash±0%kein Einbruch

Was hat funktioniert — und warum es sich nicht kopieren lässt

Nichts tun. Wer die Panik aussass, war rasch wieder im Plus; Staatsanleihen profitierten von der Flucht in Sicherheit. Warum es sich nicht kopieren lässt: Dass ein Absturz dieser Grösse ohne Rezession bleibt, ist die Ausnahme. Dieselbe Gelassenheit hätte 1929, 2000 oder 2008 jahrelang Verluste bedeutet.

„Ein Crash ist nicht automatisch eine Krise. Der Unterschied ist, ob die Realwirtschaft und die Banken mitfallen."

Die Lektion dieser Krise
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Finutti vermittelt Wissen und gibt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Rechner zeigen reine Mathematik mit transparenten Annahmen — keine Empfehlung, keine Prognose.