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1997–1998Global

Asienkrise

Wie ein fester Wechselkurs zur Falle wurde — und Kapitalflucht Länder umwarf.

Auslöser

Mehrere asiatische Länder hatten ihre Währungen an den Dollar gekoppelt und sich in Fremdwährung verschuldet. Als das Vertrauen kippte, brachen die Bindungen — zuerst der thailändische Baht — und lösten eine Kettenreaktion aus.

Verlauf

Währungen und Aktienmärkte in Thailand, Indonesien, Korea und Malaysia stürzten um 50 bis 80%. Der IWF sprang mit Notkrediten ein. Die Krise blieb regional stark konzentriert, strahlte aber bis nach Russland und Brasilien aus.

Dauer bis zur Erholung

Die meisten betroffenen Märkte erholten sich innerhalb von zwei bis drei Jahren, gestützt durch Exportüberschüsse und Reformen.

Was mit den Anlageklassen geschah

Gerundete historische Richtwerte (Höchststand zu Tiefpunkt). Keine Prognose — die nächste Krise trifft die Klassen anders.

Aktien−60%2.5 J.
Anleihen−30%uneinheitlich
Cash±0%kein Einbruch

Was hat funktioniert — und warum es sich nicht kopieren lässt

In Hartwährung (Dollar, Franken) zu halten, während lokale Währungen kollabierten. Warum es sich nicht kopieren lässt: Für einen Schweizer Anleger ist genau das Fremdwährungsrisiko in umgekehrter Richtung relevant — in globalen Krisen wertet der Franken auf, und Auslandsvermögen verliert in CHF. Dieselbe Mechanik, andere Seite.

„Ein fixer Wechselkurs beruhigt, bis er bricht. Der Frankenschock 2015 war dieselbe Lektion für die Schweiz."

Die Lektion dieser Krise
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